Die Kirchen unserer Kirchengemeinde
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Für den Gemeindebezirk Booßen-Wulkow sind Pfarrerin Beatrix Forck (Booßen) und Pfarrerin Katharina Falkenhagen (Wulkow) zuständig.
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Die Kirche in Booßen

Bild: Kirche in BooßenBooßen ist im Zuge einer Besiedlungswelle (Askanier) in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts (neu) gegründet  und mit 64 Hufen (1 Hufe = ca. 60-70 Morgen) ausgestattet worden. Es gab viel Wald und Sumpf. Nur wenige wendische Bauern und Fischer waren ansässig. Die neu  angesiedelten Bauern wurden verpflichtet, die auf den gerodeten Feldern gesammelten großen Feldsteine auf den Berg zu schaffen, auf dem um 1250 die erste Kirche Booßens gebaut wurde. Es war eine Wehrkirche, mit über 1m starken Feldsteinmauern im unregelmäßigen Viereck gebaut.


Am 7.7.1317 übereignete Markgraf Waldemar der Stadt Frankfurt das Dorf "Boz", es ist die erste urkundliche Erwähnung.

 

Um 1370 wurde an die Kirche nach dem Vorbild der Zisterziensermönche das Langhaus nach Osten angebaut, das wahrscheinlich Spitzbogenfenster enthielt. Die Dachsparren sind nachweislich von 1370 (Booßener Impressionen Heft VI) !

 

1432 wurde Frankfurt(O) durch die Hussiten belagert und Booßen mit anderen umliegenden Dörfern geplündert. Diese Erfahrungen führten dazu, daß um 1480 ein fester Turm an die Kirche angebaut wurde.

 

Booßen war vermutlich 1541 evangelisch, Brandenburg seit 1539.

 

Im 30jährigen Krieg belagerten 1636 Kaiserliche Truppen (kath. Lager) die Stadt Frankfurt(O), wo sich Truppen des Schwedenkönigs Gustav Adolf (prot. Lager) aufhielten. Booßen wurde verwüstet, die Kirche bis auf die Umfassungsmauern (?) zerstört. (?= wir fragen seit 2007: Wie weit waren die Zerstörungen, wenn nachweislich das Gebälk des Kirchenschiffs von 1370 ist und Brand- wie Zerstörungsspuren an den Balken nicht ablesbar ?)

 

1671 wurde die Kirche im Renaissance-Stil wieder aufgebaut. Die kleinen Skulpturen und Tafelbilder an der Wand sind von Kanzel und Altar aus jener Zeit.

 

Als 1856/57 die Orgelbaufirma Sauer in Frankfurt(O) gegründet wurde, stand in Booßen schon eine Orgel, wie sie heute in eben diesem Bestand erhalten ist; gebaut zw. 1844 und 1846.

 

1881 wurde der Innenraum der Kirche im neugotischen Stil völlig erneuert. Emporen wurden eingebaut, um die durch den Bergbau wachsende Bevölkerung aufnehmen zu können.

 

1961 wurde der Innenraum die Kirche wiederum völlig erneuert und 1962 von Generalsuperintendent Jacob eingeweiht. 1989 noch einmal malermäßig schmuck gemacht. In dieser Gestalt  ist sie heute zu sehen.

Die Kirche in Wulkow

Die evangelische Kirche wurde wahrscheinlich 1687 erbaut. Im Inneren ein Hochaltaraufsatz aus der Zeit um 1700. Die Wulkower Kirche besitzt zahlreiche Kunstschätze, darunter zwei Epitaphien, ein Taufengel, Totenkronenbretter und der Altar. Zur Sicherung dieser Schätze musste das Haus saniert werden.

 

 

 

 

 

Die ehemalige Gruftkapelle wurde 1695 erbaut.

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