Die Kirchen unserer Kirchengemeinde
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Für den Gemeindebezirk Kliestow ist Pfarrerin Gabriele Neumann zuständig.
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Die Kirche in Kliestow

Kliestow ist ein Ortsteil von Frankfurt (Oder) und nicht zuletzt auf Grund seiner  Lage am Steilabfall der Lebuser Platte zur Oderniederung reich an vor- und frühgeschichtlichen Bodendenkmälern.
Mehrfach sind Siedlungsfunde der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der  Eisenzeit belegt. Die erste urkundliche Nennung von „ville Clistow“ erfolgte 1320, als Markgraf Rudolf von Sachsen die Stadt Frankfurt mit Teilen des Dorfes belehnte. Die Kirche datiert bereits aus der zweiten Hälfte des
12. Jahrhundert.

                                       

Kliestow mit seiner wirkungsvoll platzierten Kirche mit ihrem weithin  sichtbarem Turm besitzt hohe Bedeutung für das Ortsbild. Das rechteckige Schiff  mit seinem sorgfältig ausgeführten Feldsteinmauerwerk, der östlichen  Dreifenstergruppe und dem Südportal mit profilierten Kämpfern ist ein gutes  Beispiel frühgotischen Dorfkirchenbaus. Noch bedeutsamer ist der Turm mit  seinen gegliederten Renaissancegiebeln. Interesse verdient der Turm auch  deswegen, weil es in Frankfurt (Oder) seit der Zerstörung stilistisch  vergleichbarer Bürgerhäuser keine weitere Renaissancefasse mehr gibt.  Das qualitätsvolle, ebenfalls aufwendige Dachwerk des Schiffs gehört im Frankfurter Raum  zu den wenigen Denkmälern älterer Zimmermannskunst. 

                                   Kirche Kliestow Taufengel

 

Im Innenraum befindet sich ein wunderschöner Taufengel. Der Kirchhof weist  eine Reihe historischer Grabmäler, spätklassizistische Stelen-Grabmäler aus  Sandstein und Kreuze auf.

Die Kirche ist bereits heute ein touristischer  Anziehungspunkt und Führungen werden gern gebucht. Auch der Neue Jacobsweg,  der auch die Kirche in Kliestow als einen Punkt auf seinen Weg beinhaltet,  gibt uns die Möglichkeit  sie weiter touristisch in den Mittelpunkt zu     rücken, um dies alles zu realisieren ist es erforderlich das geplante Gemeindezentrum besser mit ein zu beziehen. Die Kirche und das Gemeindezentrum   bilden eine  Einheit und sind auch gleichzustellen. Neben den touristischen Zielstellungen ist die Kirche auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer gut erreichbar und liegt auch in der unmittelbaren Nähe einer Bushaltestelle.

 

H.K.